Wohltätigkeitsaktion fand zum 15. Mal statt

Spender erfüllten rund 200 Kindern einen Wunsch

Frühzeitige Bescherung: Die zehnjährige Shahad (v. l.), die sechs Jahre alte Masa und ihr elfjähriger Bruder Abdulsalam freuen sich über die Präsente, die sie von den BSH-Helfern Johann Diekmann und Katharina Heckh bekommen haben.

Zum 15. Mal sind zahlreiche Menschen aus Hemmingen und Umgebung in die Rolle des Weihnachtsmanns geschlüpft und haben Kindern aus weniger begüterten Familien einen Wunsch erfüllt. Und so war die Weihnachtswunschbaum-Aktion der Bürgerstiftung Hemmingen (BSH) auch 2025 wieder ein schöner Erfolg. 196 Wunschzettel – etwa so viele wie im Vorjahr – hingen an drei Tannenbäumen vor dem Hemminger Gartencenter Glende, in der Rathaus-Bücherei sowie im  Arnumer Buch Handels Kontor, und nahezu alle Kinderwünsche wurden erfüllt. Nur ein gutes Dutzend Wünsche lenkte  der Weihnachtsmann in andere Bahnen, weil sie die vorgegebene 25-Euro-Grenze deutlich überschritten, gegen Auflagen wie „Kein Kriegsspielzeug“ verstießen oder verspätet eingingen – diese Mädchen und Jungen wurden mit einem Buchgutschein beschenkt. Während solch ein Gutschein nur wenige Gramm wog, gab es auch erheblich schwerere Präsente wie etwa den Bausatz eines Kinderschreibtischs.

Thorsten Langner von der Bürgerstiftung kümmerte sich gemeinsam mit einem Mitarbeiter der Stadt Hemmingen um die Organisation der Wohltätigkeitsaktion.

216 Familien mit 401 Kindern hatte die Abteilung Jugend, soziale Dienste und Senioren der Stadt Hemmingen im Vorfeld ausgewählt und angeschrieben. Um die Organisation der Wohltätigkeitsaktion kümmerte sich neben der Stadt die BSH-Projektgruppe „Nachbarn helfen Nachbarn“. Deren Mitglieder hängten die Wunschzettel auf und sammelten sie wieder ein, nahmen die hübsch verpackten Geschenke der großzügigen Spenderinnen und Spender in den Räumlichkeiten der Hemminger Trinitatiskirche entgegen und reichten sie im Rahmen von drei Terminen an die Adressaten weiter. „Eigentlich sollen die Päckchen von den Eltern abgeholt und den Kindern später überreicht werden“, sagte Bürgerstiftungsmitglied Johann Diekmann, der maßgeblich an der Ausgabe der Präsente beteiligt war. Aber wenn dann ganze Familien am Ausgabetresen stünden, ließe es sich natürlich nicht vermeiden, dass der Nachwuchs die Geschenke schon frühzeitig in die Hände bekäme.

Das Annehmen und Ausgeben der zahlreichen Geschenke ging in den Räumlichkeiten der Trinitatisgemeinde über die Bühne.

Manche Jungen und Mädchen haben schon mehrmals an der Wunschbaum-Aktion teilgenommen und sind jedes Jahr aufs Neue gespannt, welcher ihrer Wünsche in Erfüllung geht. „Es ist großartig“, so das Fazit von BSH-Projektgruppenleiter Thorsten Langner, „dass sich immer wieder so viele Spenderinnen und Spender finden, die Kindern eine Freude machen wollen – und dafür möchte sich die Bürgerstiftung ganz herzlich bedanken.“

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